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Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rom. Sie liegt auf dem Gebiet des Vatikanstaats direkt hinter dem Petersdom und ist über eine Treppe mit ihm verbunden. Touristen erreichen die Sixtinische Kapelle aber ausschließlich über die Vatikanischen Museen. Berühmt ist die Kapelle vor allem wegen ihrer prächtigen Wand- und Deckenmalereien, mit denen sich berühmte Künstler der Renaissance ein ewiges Denkmal setzten. Die Wandgemälde mit Szenen aus dem Leben Jesus und Moses stammen unter anderem von Sandro Botticelli, Pietro Perugino und Domenico Ghirlandaio. Die berühmten Freskenmalereien an der Decke der Kapelle hingegen wurden von Michelangelo Buonarroti geschaffen. Eine wichtige Rolle spielt die Kapelle bei der Wahl eines Papstes. Hier kommt die Konklave zusammen, um über den neuen Papst abzustimmen. Nach einer erfolgreichen Wahl steigt aus dem Schornstein der Kapelle weißer Rauch auf, der den Gläubigen die Wahl des neuen Papstes verkündet.

Die Sixtinische Kapelle wurde in den Jahren 1475 bis 1483 im Auftrag von Papst Sixtus IV. erbaut, der ihr auch seinen Namen gab. Nach ihrer Fertigstellung beauftragte der Papst renommierte zeitgenössische Florentiner Maler mit der Dekoration der Wände. Erst unter Papst Julius II. schuf Michelangelo sein berühmtes Deckengemälde. Zwischen 1508 und 1512 entstand der Freskenzyklus, in der die Menschheitsgeschichte vor Christi Geburt dargestellt wird. Das ebenfalls von Michelangelo stammende Wandgemälde mit dem “Jüngsten Gericht” entstand erst zwischen 1536 und 1541. Von 1980 bis 1994 wurden die Gemälde Michelangelos aufwendig restauriert. Die Sixtinische Kapelle gehört zu den Vatikanischen Museen. In ihrer unmittelbarer Nähe befindet sich der Petersdom.

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Fakten

  • Land: Italien
  • Region: Latium
  • Provinz: Rom (RM)
  • Fläche: 1285306 km²
  • Einwohner: 2 744 000
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