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Pantheon

Als Pantheon wurde in der Antike ein Tempel bezeichnet, der zur Verehrung aller Götter gedacht war. So auch das römische Pantheon, das viele von uns noch als Einziges mit dem Begriff Pantheon verbinden.

Das Pantheon in Rom wurde ursprünglich in den Jahren 1118 bis 1125 von Kaiser Hadrian errichtet. Die nach oben offene Kuppel war mit Abbildungen der Gestirne verziert und es diente sowohl als Tempel, als Stätte der Götterverehrung wie auch als Saal für den Kaiser und weltliche Anlässe. Vorher hatte bereits ein solcher Bau an der gleichen Stelle gestanden.

Das Pantheon wurde im Jahre 608 der Kirche geschenkt und dient seit 609 als Kirche. Während des Baus des Petersdoms wurden die Kupferfiguren an der Decke des Pantheons entfernt und zu Kanonenkugeln eingeschmolzen. Laut Aussage der Kirche wurde das Kupfer für den Bau des Petersdoms benötigt, aber hier hat sie gelogen.

Das Pantheon ist trotz zahlreicher Änderungen noch immer eines der am besten erhaltenen antiken Bauwerke und seine Kuppel – über 1.600 Jahre lang die größte Kuppelder Welt- diente als Vorbild für viele berühmte Bauwerke, wie den Petersdom, den Invalidendom oder des Pantheon in Paris. Es ist die Grabstätte einiger Mitglieder der italienischen Königsfamilie und bekannter Künstler. Unter anderem liegt dort auch der Maler Raffael begraben.

Das Pantheon gehört zu den am meisten besuchten antiken Bauwerken Roms und man kann in dem gut erhaltenen Bauwerk den Geist der vergangenen Jahrhunderte spüren. Wenn man in die gewaltige Kuppel schaut, fragt man sich, wie dieser Bau im ersten Jahrhundert geschaffen werden konnte, ohne die Hilfsmittel und die Kenntnisse der heutigen Baukunst. Vor den Baumeistern der damaligen Zeit kann man beim Besuch des Pantheons nur Hochachtung empfinden.

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Fakten

  • Land: Italien
  • Region: Latium
  • Provinz: Rom (RM)
  • Fläche: 1285306 km²
  • Einwohner: 2 744 000
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