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Italienische Weine

Italien ist einer der wichtigsten Weinproduzenten in ganz Europa. Für die Einwohner Italiens gehört der Weinanbau zum täglichen Leben. Fast jeder in Europa verbindet heutzutage die mediterrane Art zu leben, mit Brot, Oliven und Wein. Man unterscheidet italienische Weine in Qualitätsweine und in Tafelweine. Es gibt unterschiedliche Qualitätseinstufungen. Ganz einfacher Wein heißt schlicht: Vino de Tavola. Das heißt nicht, dass dieser Wein schlecht schmeckt. Meistens ist er durchaus akzeptabel.

Einfache bis qualitativ hochwertige Tropfen, findet man unter dem Siegel IGT und die beste Qualifizierung für Weine lautet DOC oder DOCG. Diese Zeichen bedeuten eine kontrollierte Herkunft. Es werden ausschließlich nur für diese Weine vorgeschriebene Trauben verwendet. In Italien dürfen Weine grundsätzlich nicht mit Zucker angereichert werden. Sind sie hingegen etwas schwach im Geschmack, dürfen sie mit starkem Most versetzt werden.

Betrachten wir z. B. den Barolo. Er ist ein trockener Rotwein. Neben dem Brunello und Amarone gehört er zu den besten Weinen Italiens. Er ist ein richtiger Festtagswein. Seine Herkunft liegt in den Langhe-Bergen in Piemont. Es gibt auch Rebflächen in Castiglione Falletto, in Serralunga d’Alba und in Teilbereichen anderer Gemeinden, die aber alle innerhalb der Provinz Cuneo liegen. Er wird zu 100 % aus der Nebbilorebe hergestellt. Das Besondere an diesem Wein ist, dass er vierundzwanzig Tage lang mit Schalenkontakt in Eichenfässern, vergoren wird. Der Wein muss 15-20 Jahre lagern, bevor er getrunken werden kann. Seit den 1970er Jahren wird der Schalenkontakt auf 17 Tage reduziert, d. h., dass der Wein schon nach 5-6 Jahren getrunken werden kann. Eine Flasche Barolo ist ab ca. 16 € erhältlich. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Ein anderer weltweit sehr beliebter Rotwein ist der Chianti aus der Toskana. Er wird hauptsächlich aus der Sangiovese-Traube hergestellt. Damals galt er als der italienische Wein, schlechthin.Es gibt 6 klassische Chianti-Zonen in der Toskana. Wenn er aus den traditionellen Gebieten zwischen Florenz und Siena kommt, dann darf er sich Chianti Classico oder Chianti Classico Riserva nennen. Auch er muss geraume Zeit in Eichenfässern lagern (2 Jahre), bevor er getrunken werden kann.Anders als beim Barolo dürfen hier mehrere Rebsorten gemischt werden. Der Anteil an Sangiovese-Trauben muss bei mindestens 80 Prozent liegen, da der Wein sonst kein Chianti Classico ist. Ein frischer Chianti ist rubinrot und je älter er wird, wechselt er immer mehr zum granatrot. Die edelste Variante dieses Weins trägt die Schutzmarke (Gallo Nero). Diese Marke auf dem Flaschenhals bürgt für die Qualität des Weins.

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Fakten

  • Land: Italien
  • Region: Latium
  • Provinz: Rom (RM)
  • Fläche: 1285306 km²
  • Einwohner: 2 744 000
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